Buchungshorizont und Stornofrist einstellen¶
Hier legst du vier Werte für deinen Betrieb fest: wie weit im Voraus Kunden buchen können, wie kurzfristig sie absagen dürfen, in welchem Takt Termine beginnen und wie kurzfristig sie frühestens buchen können.
So geht's¶
- Öffne Einstellungen.
- Trage bei Buchungshorizont die Anzahl Tage ein, die im Voraus gebucht werden darf.
- Trage bei Stornofrist die Anzahl Stunden vor dem Termin ein, bis zu der noch abgesagt werden darf.
- Trage bei Raster der Startzeiten ein, in welchem Takt Termine beginnen — zum Beispiel 30 für halbe Stunden.
- Trage bei Vorlaufzeit ein, wie kurzfristig Kunden frühestens buchen können.
- Tippe auf Speichern.
Fertig: Eine grüne Meldung bestätigt das Speichern.
Was die vier Werte bedeuten¶
- Buchungshorizont (1 bis 365 Tage): wie weit im Voraus dein Kalender offen steht.
- Stornofrist (0 bis 336 Stunden): bis wann ein Termin noch abgesagt werden darf. 0 heißt jederzeit.
- Raster der Startzeiten (5 bis 120 Minuten): der Takt der angebotenen Startzeiten. Die Dauer deiner Dienstleistung bleibt davon unberührt — eine Einheit von 50 Minuten passt auch in ein Raster von 30 Minuten.
- Vorlaufzeit (0 bis 336 Stunden): der Abstand zwischen Buchung und Termin. 24 heißt: frühestens morgen um diese Zeit. 0 erlaubt auch spontane Termine.
Wichtiger Hinweis zur Wirkung¶
Alle vier Werte wirken sofort. Deine Buchungsseite rechnet mit genau diesen Werten: Sie zeigt so viele Tage, wie dein Buchungshorizont erlaubt, bietet Startzeiten in deinem Raster an und blendet alles aus, was innerhalb deiner Vorlaufzeit liegt. Änderst du einen Wert, siehst du das Ergebnis beim nächsten Aufruf deiner Buchungsseite.
So wirkt die Stornofrist. Jeder Kunde bekommt in seiner Bestätigungsmail einen persönlichen Link zu seinem Termin. Bis zu deiner Frist kann er dort selbst absagen — die Zeit wird sofort wieder für andere frei, und der Termin steht in deiner Terminliste auf Abgesagt. Nach Ablauf der Frist zeigt der Link keinen Knopf mehr, sondern deine Kontaktdaten. Ab dann sagst nur noch du selbst ab, in der Terminliste.
Solange du noch gar keine Öffnungszeiten hinterlegt hast, zeigt deine Buchungsseite ehrlich, dass online derzeit keine Termine buchbar sind. Öffnungszeiten pflegst du unter Öffnungszeiten.
Was tun, wenn …¶
- … du dir unsicher bist, welcher Buchungshorizont zu deinem Betrieb passt. Ein kürzerer Horizont (wenige Tage) passt zu spontanen Terminen, ein längerer (mehrere Wochen) zu Kursreihen oder Terminen, die weit im Voraus geplant werden.
- … das Speichern mit einer Fehlermeldung abbricht. Jedes Feld hat eine untere und eine obere Grenze — die Fehlermeldung nennt dir, welcher Wert außerhalb liegt.
- … du nicht weißt, welches Raster passt. Nimm den Takt, in dem du heute am Telefon Termine vergibst. 30 Minuten passt für die meisten Betriebe.
- … ein Kunde nach Ablauf der Frist absagen will. Sein Link zeigt dann nur noch deine Kontaktdaten. Er meldet sich bei dir, und du setzt den Termin in der Terminliste auf Abgesagt — deine Frist bindet deine Kunden, nicht dich.
- … ein Kunde seinen Link nicht mehr findet. Der Link steht in der Bestätigungsmail zu seinem Termin. Ist die weg, sagst du für ihn in der Terminliste ab.
- … du gar keine Selbst-Absagen möchtest. Trage bei der Stornofrist eine sehr lange Zeit ein, zum Beispiel 336 Stunden (14 Tage). Dann ist die Frist bei fast jeder Buchung schon vorbei, und Absagen laufen wieder über dich.
- … deine Buchungsseite gar keine Termine anbietet. Dann fehlen dir noch Öffnungszeiten — ohne sie entstehen keine Startzeiten. Prüfe außerdem, ob deine Vorlaufzeit nicht länger ist als dein Buchungshorizont.